Freitag, 25 Juli 2014

Wohnen & Garten Heimwerkertipps - Streichen ohne Kleckern

Heimwerkertipps - Streichen ohne Kleckern

Nicht in jedem Menschen steckt ein guter Heimwerker. Manche sind sogar mit zwei linken Händen ausgestattet und bekommen, wie es der Volksmund so schön treffend formuliert, "keinen Nagel gerade in die Wand". Aber das muss nicht so bleiben.

Wer ein paar Tricks kennt, der kann zumindest eigenhändig seine eigenen vier Wände streichen, und hinterher sieht es sogar aus wie vom Profi gemacht.

Wer zu Hause selber Hand anlegt an Wände und Decken, der spart eine Menge Geld. Wenn er es richtig macht. Ansonsten müssen nach der Aktion Berufshandwerker anrücken, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Damit es so weit nicht kommt, sollte man ein paar Tricks und Kniffe beherrschen.

Bevor es mit dem Streichen losgeht, sollte alles mit Planen abgedeckt werden. Schmale Sockel, Griffe oder Rohre abzukleben ist allerdings sehr mühsam und bringt außerdem nicht so viel. Viel besser ist es, alte Zeitungen in Wasser einzutauchen und dann die schwierigen Stellen mit dem nassen Papier einzuwickeln.

Geht es ans Streichen, heißt es "Nicht kleckern, sondern kleben". Die Einfassung der Pinselborsten bleibt sauber, wenn sie mit Kreppband umwickelt wird. Nach dem Einsatz wird das Band einfach entfernt und damit hat sich´s.
Die Ränder von Farbdosen bleiben spiegelblank, wenn sie mit Alufolie umwickelt werden. Beim Verschließen gibt es keine schmutzigen Hände mehr.

Wer lässt sich schon gerne mit Farbe berieseln? Doch diejenigen, die schon einmal eine Decke gestrichen haben, wissen, wie leicht die Farbe ins Auge geht oder ins Haar tropft. Um das zu vermeiden, sollte man den Pinsel in den abgeschnittenen Hals einer Plastikflasche stecken und den Übergang zum Teil mit einem Isolierband abdichten. Die Farbe wird aufgefangen und läuft zurück in die Dose, wenn der Pinsel eingetaucht wird.

Wenn der Hobby-Maler zu viel Farbe benutzt, bilden sich Nasen, also kleine Tropfen, auf der Tapete oder Streichfläche. Um die Knubbel wieder glatt zu bekommen, sollte man einen Finger mit Spucke benetzen und die Stellen massieren - so lange, bis alles wieder schön glatt ist.

Um Fussel oder Pinselborsten auf der angetrockneten Farbe zu beseitigen, braucht man nur ein Stück Klebeband - damit lässt sich der Fremdkörper wegtupfen. Zeigt sich der Pinsel nach dem Trocknen widerborstig, empfiehlt es sich, ihn mit Shampoo oder Haarspülung auszuwaschen. Noch besser dient zu diesem Zweck Essigwasser, das hält den Pinsel geschmeidig.

Trotz Dauerlüftens riecht es nach Streicharbeiten im Zimmer oft unerträglich nach Farbe. Eine Schüssel mit Salz in den Raum gestellt, vermindert den beißenden Geruch erheblich.

Und nun zum Tapezieren: Ein bisschen Lebensmittelfarbe im Kleister lässt sofort erkennen, ob beim Einkleistern der Bahnen eine Stelle übersehen worden ist.
Bei den Flächen hinter den Heizkörpern erkennt man echte Profis. Kenner klemmen nämlich Gewichte - gibt es als Tischdeckenbeschwerer in vielen Haushalten - an den unteren Teil der Tapete, die dann glatt hinter den Heizkörpern hinunterfällt.
Und auch das Problem Zimmerdecke ist leicht gelöst. Mit einem Besen lässt sich die Tapetenbahn gut vom Boden aus andrücken.

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Kino, Musik und Kultur

Lifestyle

Service & Ratgeber

Folge faktis.net