Freitag, 28 April 2017

So erkennen Sie gutes Fleisch

So erkennen Sie gutes Fleisch

Die Deutschen essen immer weniger Fleisch, aber trotzdem noch mehr als nötig. Knapp 60 Kilo hat jeder Deutsche im letzen Jahr gegessen. Gutes Fleisch ist teuer. Daher gibt sich die Nahrungsmittel auch alle Mühe, Fleisch billiger und effektiver zu produzieren. Dass das weder für die Tiere noch für den Menschen gut ist, zeigen uns die Bilder von Massentierhaltung und Lebensmittelskandalen.

Hier ist man nicht zimperlich, es geht um viel Geld, für einige Mastbetriebe sogar ums nackte Überleben. Hormone sind zwar verboten, werden aber in seltenen Fällen eingesetzt, damit die Tiere schneller ihr Schlachtgewicht erreichen können. Der Nachweis aus dem Stall bis zum Teller, das ist das Ziel des Verbraucherschutzes. Einen guten Metzger erkennt man daran, dass er genau und umgehend nachweisen kann, woher er sein Fleisch bezieht. Kann er das nicht, sollten Sie vom Einkauf Abstand nehmen.

Frisches Fleisch riecht dezent und keinesfalls intensiv. Die Farbe ist klar und schwankt je nach Tierart zwischen zartrosa und dunkelrot. Die Marmorierung, also das Fett zwischen den Muskelfasern, sorgt für einen kräftigen Geschmack. Je älter das Tier, umso stärker die Marmorierung. Beim Braten zeigt es sich, ob das Fleisch von so genannten Turbotieren stammt, die ihr Schlachtgewicht innerhalb von sechs bis sieben Monaten erreicht haben müssen: Blasses Schweinfleisch verliert überdurchschnittlich viel Wasser, Rindfleisch neigt dazu, trocken und zäh zu werden.

Foto: CC BY-NC-SA 2.0|Another Pint Please

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