Mittwoch, 22 November 2017

Gutes Olivenöl - nativ oder kaltgepresst?

Gutes Olivenöl - nativ oder kaltgepresst?

In der mediterranen Küche hat Olivenöl einen hohen Stellenwert. Das aus den Kernen und dem Fruchtfleisch von Oliven gewonnene Pflanzenöl zeichnet sich durch einen hervorragenden Geschmack aus und bietet vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz in der Küche und Kosmetik. Gutes Olivenöl stammt in der Regel aus dem Mittelmeerraum. Spanien, Griechenland und Italien sind die größten Produzenten und exportieren das flüssige Gold in alle Teile der Welt. In den Supermärkten ist die Auswahl an Olivenölen allerdings so groß, dass Verbraucher oft den Überblick verlieren. So stellt sich zunächst die Frage, wie man ein gutes Olivenöl erkennt.

Üblicherweise werden die unterschiedlichen Qualitäten des Olivenöls als nativ, kaltgepresst und entkernt bezeichnet. Was diese Beschreibungen über das jeweilige Olivenöl aussagen, ist vielen Menschen nicht bekannt. Bei nativem Olivenöl handelt es sich um Öl, das kaltgepresst und ohne starke Temperatureinwirkungen relativ schonend gewonnen wird. Liegt der Säuregehalt bei höchstens 0,8 Prozent, wird das Öl der Kategorie I zugeordnet und darf als natives Olivenöl extra bezeichnet werden. Als natives Olivenöl der Kategorie II wird dahingegen Öl mit einem Säuregehalt von bis zu 2 Prozent verkauft. Im Falle einer Mischung von nativem und raffiniertem Olivenöl spricht man schlichtweg von Olivenöl. Wird das Olivenöl ausschließlich aus entkernten Oliven gewonnen, ist die Bezeichnung entkerntes Olivenöl zutreffend.

All diese Varianten sind im deutschen Handel erhältlich, weshalb sich Verbraucher eingehend mit den Qualitäten des Olivenöls befassen sollten.

Olivenöl als gesundheitsförderndes Naturheilmittel

Seit jeher verwenden die Menschen Olivenöl aber nicht nur zu Ernährungszwecken, sondern schwören außerdem auch auf die Wirkung des Öls als Naturheilmittel. Schon in der Antike galt Olivenöl als gesundheitsförderndes Elixier. Im Zuge des Mittelalters erkannte unter anderem Hildegard von Bingen die heilsame Wirkung des Olivenöls und verhalf diesem auch in der westlichen Welt zu einer größeren Wertschätzung.

Nach wie vor setzen viele Menschen auf die positive Wirkung von Olivenöl, während auch viele Mediziner den Genuss von Olivenöl befürworten. Ungesättigte Fettsäuren sind heutigen Erkenntnissen zufolge zu bevorzugen, weshalb Olivenöl eine gesunde Alternative zu anderen Fetten darstellt, denn hierin sind bis zu 76 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Die besondere Zusammensetzung des Olivenöls sorgt demnach nicht nur für einen exzellenten Geschmack, sondern kann auch das persönliche Wohlbefinden fördern.

 

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