Donnerstag, 23 März 2017

Menowin Fröhlich startet musikalischen Neuanfang

Menowin Fröhlich startet musikalischen Neuanfang

Er war der Badboy von "Deutschland sucht den Superstar": Menowin Fröhlich. Nach einer verbüßten Haftstrafe wegen Körperverletzung startet der gebürtige Münchner nun einen musikalischen Neuanfang. Die Single "Round 'N' Round" ist der erste Vorbote seines Debütalbums "White Chocolate". Mit dem Album will Fröhlich seine zuletzt arg ins Stocken geratene Karriere wieder in Schwung bringen. Aber auch bei der Bewältigung seiner Vergangenheit hat es ihm geholfen. "Den Song 'Let Me Out' habe ich im Knast geschrieben. Es geht darum, draußen eine Frau zu haben, einen Menschen, den man wirklich über alles liebt, aber die Mauern lassen dich einfach nicht zu ihr. Dann gibt es eine Nummer, die heißt 'Bad'. Darin erzähl’ ich, wie die Drogen mich immer mehr in eine Scheinwelt hineingezogen haben. Das ganze Album erzählt wirklich viel aus meinem Leben und über Themen, die mir am Herzen liegen", so Fröhlich im Interview mit Gala.de.

Die "Bild"-Zeitung stürzte den Favoriten

Bis zum Finale gewann Menowin Fröhlich 2010 in der siebten Staffel der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" alle Mottoshows. Auch im Halbfinale bekam er die meisten Anruferstimmen. Kurz vor dem Finale rief die "Bild"-Zeitung im Zuge einer Kampagne gegen Fröhlich ihre Leser dazu auf, für Mehrzad Marashi zu stimmen. Mit 43,6% zu 56,4% aller Stimmen verlor Fröhlich letztlich das Finale. "Ich war traurig, fassungslos, weggetreten. Ich dachte nur: Hey, das ist doch meine Single. Das ist mein Song. Das ist doch mein Leben, mein Traum", beschrieb Fröhlich nach dem Finale seine Gefühle gegenüber jener "Bild"-Zeitung, die maßgeblich Mitschuld am Zerplatzen seines Traums hatte.
André Depcke

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