Sonntag, 19 November 2017

Ursachen von Haarausfall

Ursachen von Haarausfall

Die Ursachen von Haarausfall können zahlreich sein. Im schlimmsten Fall führen sie sogar zur Haarlosigkeit, der sogenannten Alopezie. Meist ist er allerdings anlagebedingt.

Wenn man Haare verliert ist das erst einmal vollkommen normal. Im Schnitt verliert der Mensch rund 100 Haare pro Tag. Erst wenn deutlich mehr Haare ausgehen, besteht eventuell Handlungsbedarf und es ist die Reden von krankhaftem Haarausfall.

Meist leiden Männer unter einem spärlichen Haarwuchs und das nicht selten. Ungefähr 1,5 Millionen Männer und im Vergleich nur 500.000 Frauen in Deutschland haben damit zu kämpfen. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie zahlreich. Hier erfahren Sie mehr über mögliche Ursachen von unerwünschtem Haarausfall.

Hormonell-erblicher Haarausfall (Alopecia androgenetica)

Erste Anzeichen für einen hormonell-erblichen Haarausfall sind lichte Stellen an den Schläfen und an der Stirn. Sogenannte Geheimratsecken breiten sich langsam aus, die später zu einer Stirnglatze führen können. Anschließend wird das Haar auch am Hinterkopf dünner und es entsteht eine Tonsur. Nach und nach sterben die Haarwurzeln ab und die Haare fallen vollständig aus.

Mit 95 Prozent ist der hormonell-erbliche Haarausfall die häufigste Ursache von Haarausfall. Auch hier sind hauptsächlich Männer betroffen. Die ersten Zeichen können schon in jungen Jahren (20-25 Jahre) oder sogar in der Jugend auftreten. Ungefähr jeder zweite Mann leidet darunter.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Den kreisrunden Haarausfall erkennt man meist an runden oder ovalen und komplett haarlosen Abschnitten am Kopf. An deren Rand treten sogenannte Ausrufungszeichenhaare auf. Das sind kurze, abgebrochene Haare, die immer dünner werden Richtung Kopfhaut. Am häufigsten treten diese haarlosen Stellen am Hinterkopf oder seitlich auf. Es ist möglich, dass sie sich ausbreiten und es zu einem kompletten Haarverlust kommt.

Zwar tritt die Alopecia Areta selten auf, aber sie gehört trotzdem zur zeithäufigsten Form, was zurückgehendes Haar angeht. Laut Experten sind ungefähr ein bis zwei Prozent aller Menschen irgendwann in ihrem Leben von kreisrundem Haarausfall betroffen. Überwiegend tritt er bei Kindern und Jugendlichen auf. Auch hier sind Männer häufiger die Leidtragenden als Frauen. Nach einigen Monaten wächst das Haar zwar wieder nach, oft kann es aber auch zu Rückfällen kommen.

Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa)

Der Haarverlust ist im Fall des diffusen Haarausfalls nicht nur auf einen bestimmten Kopfteil beschränkt. Vielmehr bedeutet es, dass das Haar insgesamt ausdünnt. Oft geht es dabei allerdings nur um eine kurzzeitige Störung. Ist die Ursache erst einmal erkannt und wird sie richtig behandelt, hört der Haarausfall in den meisten Fällen auch wieder auf.

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