Mittwoch, 20 September 2017

Der richtige Treppenbelag

Der richtige Treppenbelag

Es gibt die unterschiedlichsten Treppen: aus Beton oder Marmor, aus Stahl oder Holz. Um sicher nach oben und unten zu gelangen, sollte man die Stufen mit einem Treppenbelag versehen. Und auch der kann aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen.

Wer in seinem Heim eine Treppe hat, sollte sich möglichst sicher auf ihr bewegen können. Damit man nicht auf der Treppe ausrutscht, sollte man einen Stufenbelag wählen – aber einen, der auch zum Untergrund passt.

Bei geschlossenen Treppen eignet sich ein Material wie Fliese, Kork oder Sisal. Auch der altbewährte Teppich eignet sich. Er wirkt luxuriös, ist angenehm zu begehen und zeichnet sich durch seine schallschluckenden Eigenschaften aus.


Bei einem Veloursteppich sollte man den Verlauf der Florrichtung beachten. Wenn der Belag fortlaufend um die Treppenkante herumgezogen wird, sollte die Florrichtung grundsätzlich nach unten zeigen. Wird der Flor in umgekehrter Richtung verlegt, verschleißt sich der Belag im Bereich der Kanten wesentlich schneller, weil die aufwärts stehenden Fasern beim Abwärtsgehen geknickt werden.

Eine gegenteilige Situation ergibt sich, wenn Kantenprofile angebracht werden. Hier sollte die Florrichtung nach oben verlaufen, denn nun wird der Belag beim Abwärtsgehen auf den Profilen beansprucht. Gehen die Nutzer die Treppe hoch, setzen sie ihren Schritt auf die Trittstufe, also in Florrichtung – dadurch wird die Faser geschont.

 

Den Treppenbelag nach den Anforderungen auswählen

Elastische Beläge sind in erster Linie für stark frequentierte Treppen mit erhöhter Schmutzgefahr geeignet. Trotz ihrer glatten Oberfläche wirken sie rutschhemmend. Einsetzbar sind homogene Beläge beispielsweise aus PVC, Beläge aus Kautschuk und auch Linoleum.

Kautschuk-Formtreppen sind in diesem Bereich wohl am besten bekannt. Sie bestehen aus einteiligen Elementen für jede Stufe und sind ausgestattet mit einer sicher begehbaren Treppenkante. Die gute Anpassungsfähigkeit ermöglicht die Verlegung auf geraden Treppen aller bauüblichen Größen. Diese Variante gibt als verschleißfest, reinigungsfreundlich und antistatisch.

Auch Stufenmatten gehören zum Repertoire. Es gibt sie vorgefertigt in unterschiedlichen Formen, sie lassen sich aber auch individuell anfertigen. Das macht besonders bei freitragenden Treppen Sinn, weil der Belag über die ganze Tiefe der einzelnen Stufen genommen und vorne wie hinten über die Kanten gezogen werden kann.
Durch die angeklebten Treppenwinkel zu beiden Seiten bekommen die Matten einen sehr guten Halt. Naturstoffe wie Sisal- oder Kokosfaser wirken freundlich und zeitlos.

Und auch Treppeneinleger aus Naturstein sind auf dem Markt. Sie werden mit der Fräse in halbkreisförmiger Ausführung in Holzstufen eingelassen.

Und schließlich existieren die altbewährten Treppenläufer, die mit Teppichstangen gehalten werden. Auch hier liegen Naturteppiche aus Sisal- und Kokosfasern im Trend. Aber auch der maschinell gefertigte Perserläufer scheint wieder in Mode zu kommen – dank seiner großen Strapazierfähigkeit.

Welcher Belag auf welche Treppe passt, das weiß der Fachmann. Ein Anruf in einem einschlägigen Fachgeschäft genügt. Besonders älteren Menschen ist ein rutschfester Treppenbelag zu empfehlen. Wenn die Gelenke schmerzen und das Treppensteigen zunehmend schwer fällt, wäre hier zusätzlich die Installation eines Treppenliftes möglich. Der Experte kommt sogar vorbei, schaut sich die Treppe an, nimmt Maß und empfiehlt.

Bilder vonTreppenbelägen

 

 

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