Donnerstag, 23 März 2017

Zecken – gefährliche Blutsauger oder übertriebene Hysterie?

Zecken – gefährliche Blutsauger oder übertriebene Hysterie?

Ein Zeckenstich, der oftmals als Zeckenbiss bezeichnet wird, löst bei vielen Menschen sowohl Ekel als auch Ängste aus. Die kleinen Milbentiere lauern in hohen Gräsern und Büschen und begeben sich teilweise auch aktiv auf die Suche nach einem Wirt, bei dem es sich gleichermaßen um ein Tier oder Menschen handeln kann. Hat die Zecke erst einmal einen geeigneten Wirt gefunden, beißt sie gewissermaßen zu und fällt erst wieder ab, sofern sie nicht entfernt wird, wenn sie sich mit Blut vollgesogen hat. Nicht selten bleibt ein Zeckenstich so völlig unbemerkt.

 

Effektiver Schutz vor Zecken

Zecken lauern für gewöhnlich in Wald und Flur, so dass man vor allem von Frühjahr bis Herbst besonders achtsam sein und nach Möglichkeit lange Hosen, Socken und feste Schuhe tragen sollte, um den kleinen Blutsaugern möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Zudem ist es ratsam, den Körper nach Streifzügen in die Natur regelmäßig abzusuchen, um Zeckenstiche so rasch zu entdecken. Spezielle Insektenschutzmittel und auch eine präventive Impfung gegen die von Zecken übertragene FSME (Hirnhautentzündung) können den Zeckenschutz komplettieren.

Was tun bei einem Zeckenstich?

Allein der Gedanke, dass eine Zecke sich vom Blut anderer Lebewesen ernährt, dürfte bei den meisten Menschen großen Ekel hervorrufen und diese mitunter an Vampire erinnern. Ist es zu einem Zeckenstich gekommen, sollte man nicht panisch werden und Ruhe bewahren. Von vermeintlichen Hausmitteln, die in einem solchen Fall Abhilfe schaffen sollen, sollte man Abstand halten und stattdessen eine spezielle Zeckenzange oder einen Zeckenhaken zur Entfernung des Blutsaugers nutzen, damit der Parasit vollständig entfernt werden kann.

Die eigentliche Wunde ist in der Regel sehr klein, wodurch der Eindruck entstehen kann, dass dies kein Grund zur Sorge ist. Grundsätzlich trifft dies auch zu, doch Betroffene sollten dennoch umsichtig vorgehen und einen Arzt aufsuchen. Hysterie und Panik sind im Falle eines Zeckenbisses zwar unangebracht, eine gewisse Vorsicht sollte man dennoch walten lassen.

Zecken erweisen sich immer wieder als gefährliche Blutsauger, die schwerwiegende Erkrankungen, wie zum Beispiel Borreliose und FSME, übertragen können. Wer eine Zecke bei sich entdeckt, sollte diese also möglichst rasch adäquat entfernen. Zudem ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der dann gegebenenfalls eine Behandlung beziehungsweise Maßnahmen zur Prävention einleiten kann.

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