Freitag, 23 Juni 2017

Thema Täglich Brot: Der Trend zum Produkt-Abo

Täglich Brot: Der Trend zum Produkt-Abo

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Vielleicht ist das der Grund, warum sich zunehmend Anbieter etablieren, die einem die Beschaffung alltäglicher Dinge wie Socken und Rasierer erleichtern.

BloomydaysEin wachsender Trend zeichnet sich ab. Unternehmen und Webshops der verschiedensten Branchen bieten vermehrt Produkte des täglichen Lebens im Abo an. Das Modell scheint gut angenommen zu werden und zeiht immer mehr Aufmerksamkeit auf sich.

Zuletzt hat sich das Startup Bloomy Days in nur 92 Minuten 100.000 Euro Fremdkapital via Crowdfunding gesichert. Das Geschäftmodell sei das erste deutschlandweite Schnittblumen-Abonnement, sagt Franziska Scheidel, Gründerin von Bloomy Days. Das Unternehmen nimmt einem sogar die Auswahl der Blumen ab und liefert jede Woche nach frische und Saisonalität neue Schnittblumen per GLS-Boten an seine Abonnenten.

Nie wieder unrasiert und löchrige Socken

DailybreadAngefangen hat es mit dem Sockenabo, später kamen T-Shirts und Unterhosen dazu. Dailybread liefert seinen Abonnenten die Grundausstattung für den Kleiderschrank, das Täglich Brot. Socken und Unterhosen wollen regelmäßig erneuert werden, doch die Mehrheit der Männer trägt diese Basics, bis zum bitteren, löchrigen Ende. Naheliegend ist es da, den Kleiderschrank automatisch immer wieder aufzufüllen zu lassen. Sogar Kondome gibt es im Special-Abo von Dailybread.

Einen kaum vergleichbaren Erfolg im Umfeld der Produkt-Abonnements kann der Dollar Shave Club verzeichnen. Club-Mitglieder, in diesem Sinne Abonnenten, erhalten jeden Monat neue Rasierklingen per Post. Es steht keine große Marke oder ein nennenswertes Werbe-Budget dahinter. Das Unernehmen profitiert enorm von seinem kreativen Modell und vor allem von der Verbreitung seines Videos, das bisher mehr als 4,5 Millionen Abrufe erreichen konnte.


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