Mittwoch, 22 November 2017

Begleitpflanzen für Rosen

Begleitpflanzen für Rosen

rote Rose

Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und im Garten nicht mehr so viel Arbeit anliegt, ist noch einmal eine gute Zeit, im Sommer gesammelte Ideen umzusetzen. Das gilt vor allem, wenn Sie einem Stück Ihres Gartens ein neues Gesicht geben wollen. Für Laubgehölze, Rosen, Stauden und Kletterpflanzen ist jetzt noch beste Pflanzest.

Auch wenn sich das Schönheitsempfinden der Hobbygärtner ändert, die Rose bleibt auf der Beliebtheitsskala die Nummer eins. Allerdings findet man heute große Rosenbeete nicht mehr so schön. Vielmehr umgibt man die Königin gern mit passenden Partnern, die Form oder Farbe der Rosen noch einmal ganz besonders hervorheben.

Tipp
  • Das Licht sollte von der Seite kommen, auf der die Staude steht. So wachsen diese dem Licht entgegen und nicht in die Rosen hinein
  • Weiß setzt Akzente
  • Nicht eine, nicht viele - drei Rosen zusammenpflanzen

Begleitpflanzen erscheinen im Zusammenklang mit Rosen schöner und auffälliger. Das Gartenstück wirkt natürlicher, und die Blütenfülle kann sich auf das gesamte Gartenjahr verteilen. So bleibt das Rosenbeet ein Hingucker. Die allseits bekannten Begleitpflanzen sind Lavendel, blauer Rittersporn oder Buchs. Die ideale Partnerschaft ergibt sich aus der optimalen Farbkombination und den unterschiedlichen Formen. Fast alle Blütenfarben der Rosen lassen sich mit Blau oder zartem Lila kombinieren. Die kompakte Form und das satte Grün vom Buchs bilden schöne Kontraste zu jedweder Rose. Edel wirkt Silber-Wermut (Artemisia ludoviciana "Silver Queen"). Romantische kleine blaue sternförmige Blüten bietet Borretsch.

Zusammenspiel der Formen und Farben
Wie der Name schon sagt, sollen Begleitpflanzen nie dominanter als die Rose sein. Die anderen Pflanzen bilden Hintergründe, Untergründe oder füllen Lücken. Sie stellen die Rose in den Mittelpunkt, indem sie in Farbe, Form oder Höhe Kontraste setzen. Wenn es gelingt, gibt es einen Aha-Effekt. Die Kombination ist schöner als es die einzelnen Pflanzen je sein könnten.

Wiesensalbei Farbkontraste setzen
Zum farblichen Zusammenspiel gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten. Entweder schaffen Sie Kontraste mit verschiedenen Blütenfarben oder sie setzen die Pflanzen Ton in Ton. Komplementärfarben (rot-grün, gelb-blau) spielen dabei eine wichtige Rolle. Bevorzugte Farben sind Blau- und Lilatöne aller Nuancen. Sie unterstreichen so gut wie alle Blütenfarben der Rosen. Grün, Silber und Weiß passt ebenso immer. Dabei soll Weiß Akzente setzen. Silberne Begleitpflanzen lassen das Rosenbeet sehr edel erscheinen. Grün ist immer gut als Hintergrund und "Füllsel".

Elegant wirken Flächen, die mit Pflanzen gleicher Blütenfarbe zusammengestellt werden. So passen zu rosa Rosen alle Blütenfarben von blasslila bis kräftig rot. Auch Gelb ist einen Versuch wert. Rein weiß blühende Flächen bergen die Gefahr, sehr unruhig oder kühl zu wirken.

Roter FingerhutAuf die Form kommt es an
Wenn Sie Ton in Ton pflanzen, dann wirken die verschiedensten Blüten-, aber auch Blatt- oder Wuchsformen. Zu den romantischen kugeligen Blüten einer alten oder englischen rosa blühenden Rose harmonieren die langen spitzen Blütenschäfte des lila oder rosa blühenden Rittersporns. Die sonst eher langweilig wirkende ebenfalls rosa blühende Schafgarbe unterstreicht mit ihren tellerförmigen Blütenformen das Spiel und gewinnt an Aufmerksamkeit. Zur Formenvielfalt tragen nicht nur Stauden, sondern auch Gräser und niedrige Gehölze bei.



Was die Pflanzen brauchen
Idealerweise bevorzugen alle von ihnen ausgewählten Pflanzen die gleichen Standortbedingungen. Aber das funktioniert nicht immer. So sind schon bei den heute bevorzugten Rosenpartnern einige dabei, die es eigentlich trockener wünschten. Zum Beispiel der Lavendel. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen nicht vollkommen andere Licht-, Boden- und Wasserverhältnisse wünschen, dann ist es einen Versuch wert.

Fotos: Salbei: CC BY-NC-SA 2.0|ruflo, Roter Fingerhut: CC BY 2.0|janis96

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Lifestyle

Service & Ratgeber